"Singend und den großen Gott lobend zog Franziskus umher."
Aus den "Fioretti des Heiligen Franziskus"

Die Gründung des Kapuzinerchors Burghausen geht zurück auf eine Initiative des bis heute tätigen Chorleiters Bernhard Waas im Jahr 1990. Ziel war es, die damalige Mädchenschola für unterschiedliche Projekte mit sängerisch begabten Ministranten und Kapzinerseminaristen zu einem Chor zusammenzuschließen. Auf diese Weise sollte die musikalische Gestaltung der Gottesdienste um Werke für gemischtes Ensemble erweitert werden.

Der Ausbau des Repertoires nahm seinen Anfang bei lateinischen Messen und A-Cappella-Werken. Wenig später wagte sich der derzeit 23 Mitglieder zählende Kammerchor an die Einstudierung größerer Messen von Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Anton Bruckner. Mittlerweile zählen auch Werke zeitgenössischer Komponisten zum musikalischen Bestand des Chors – darunter solche, die Heinrich Wimmer, Komponist und Organist an der Stadtpfarrkirche St. Jakob Burghausen, eigens für den Kapuzinerchor verfasst.

Einige Burghauser Musikerinnen und Musikern, die dem Chor von jeher eng verbunden sind, übernehmen bei Bedarf die Instrumentalbegleitung des Ensembles. Die Größe des Orchesters reicht dabei, je nach Programm, von einer kleinen Streicherbesetzung bis hin zu einem Orchester mit Holz- und Blechbläsern.

Der Kapuzinerchor lebt von dem Anliegen, Gesang und Musik als Teil des franziskanischen Erbes zu pflegen. Als Zeichen für diesen Leitgedanken, der die musikalische Arbeit des Chors seit nunmehr 29 Jahren trägt, hat das Ensemble seinen Namen auch nach der Auflösung des Kapuzinerklosters Burghausen im Jahr 1994 beibehalten.

Die Kritik bestätigt dem Kapuzinerchor immer wieder „ausgewogene Balance der unaufdringlich-angenehmen Stimmen“, wie auch „saubere Intonation“ oder „spielerischer Leichtigkeit“ bei der Interpretation der oftmals sehr anspruchsvollen Kompositionen.

 

Neue Sängerinnen und Sänger mit fundierter Chorerfahrung sind jederzeit herzlich willkommen.